making of Sinteque

Manchmal ändert ein einziges Buch alles. So erging es mir, als ich Daniel Simons "Cosmic Motors" in Händen hielt: Das ganze, wohlgeordnete Chaos meiner bisherigen Designwelt wurde mit einem mal komplett auf den Kopf gestellt.
Im Ernst, diesen Typen dürfte es eigentlich gar nicht geben: Das Design von Daniel Simon ist einfach nicht von dieser Welt. Doch der Reihe nach. Nachdem ich den ersten Schock überwunden hatte, habe ich mich auf die Suche nach einem passenden Raum gemacht, einer Art Bühne, wo meine eigene Szene stattfinden konnte. Diese Szene nun besteht lediglich aus ein paar Grundobjekten, in die ich einige Öffnungen geschnitten habe.

Neben ein paar Details wie dem Kran oder dem Einkaufswagen hat mir aber vor allem ein PlugIn geholfen, von dem ich bis vor kurzem noch gar nicht wusste dass ich es dringend brauche: Der Greebler. Damit lassen sich in Nullkommanichts sehr komplexe Oberflächen erstellen, die optisch interessant wirken. Einen Bericht über das PligIn könnt ihr übrigens in der DOCMA Nr. 48 nachlesen.

Der Hellrider selbst ist eine ziemlich simple Konstruktion. Er besteht zu großen Teilen aus leicht modifizierten Grund- und einigen NURBS-Objekten. Auch Texturierung und Mapping sind denkbar einfach und kommen ohne Bodypaint aus.

Lediglich die Lighting PX3-Reifen nutzen ein in Photoshop erstelltes, etwas aufwendigeres Material. Grundfarbe ist Grau, denn Grau wird vom Reliefkanal weder als Vertiefung noch als Erhöhung dargestellt. So habe ich für die Typo schwarz gewählt, was zu Erhabenheit führt, während das Profil mit Weiß gemalt wurde, um es als Vertiefung darzustellen. Dieselbe Datei ohne die Profillinien dient im Farbkanal für die Darstellung der weißen Schrift.

Natürlich wäre das gesamt Projekt nur halb so viel wert ohne die laszive Nonchalence unseres Models Sinteque. Sie hat sofort begriffen, worum es mir geht, und nicht nur die passenden Klamotten dabeigehabt, sondern auch den nötigen Spirit für ein solches Motiv. Auch wenn dies für sie bedeutete, sich in recht mühsamer Haltung fotografieren zu lassen...

Der Rest ist ein erstaunlich geringes Maß an Photoshop. Dennoch wäre ein solches Motiv ohne Photoshop undenkbar: Neben dem Erstellen des passenden Looks sind es vor allem die psd-Dateien, deren Ebenen sich den einzelnen Texturkanälen in Cinema4D zuordnen lassen und die beide Programme zu einem unschlagbaren Duo machen.

So. Ihr wollt wissen wie das geht? Könnt ihr. zu beiden Kursen git es noch ein paar freie Plätze:
Backgrounds bauen mit Cinema4D
Grundkurs Modelling und Texturing mit Cinema4D
Schöne Grüße,
uli
Kommentare
Uli, ohne Scheiß ? Für mich
grössenverhältnis
modeling und setting sind ja
Moin Jespin, ...bist nicht
Hallo Ulli, wieder eine
Hey Udo, ich als alter
Hallo Uli, ja, ich verstehe
...super!!! Habe ich mir auf
Moto
sage
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