Geniale Software: Filter Forge
Ich möchte euch gerne eine Software vorstellen, ach was, ans Herz legen, die mir immer wieder zu großartigen Ergebnissen beim Texturieren von Oberflächen verhilft: Filter Forge. Das ist nicht nur etwas für 3D-maniacs, sondern taugt auch für Photoshop User, zumal das Programm entweder als eigenständige Version oder als Photoshop Plugin zu benutzen ist. 
Jede nur erdenkliche Oberfläche lässt sich mit dem Programm gestalten: rauher Stein, Asphalt, menschliche Haut, Alienhaut, Metalle, eben alles, was als Oberfläche dienen könnte. Damit lassen sich allerhand 3D-Objekte texturieren, aber eben auch Hintergründe für Portraits generieren sowie Bilddateien verfremden. Nun seid ihr vielleicht, ähnlich wie ich, Software-lernen-Hasser, ja ja, man spielt gerne mal damit rum, aber bis man ganz durchblickt hat man den Anfang schon wieder vergessen: Macht nix, trotzdem anschaffen! Filter Forge lässt euch nicht nur neue Filter generieren, sondern ihr habt auch Zugriff auf momentan 30.000 Textur-Dateien, die fleißige Forger bereits geschmiedet haben. Die kann man entweder so verwenden wie sie sind oder den eigenen Bedürfnissen anpassen. Und so geht´s:

Filter Forge laden und installieren: filterforge.com. Version 2.0, die demnächst rauskommt, kostet $129.-.
Starten und loslegen: Organische Strukturen wie diese etwas glibberig wirkende Textur baut ihr nicht auf Anhieb selbst, ihr könnt sie aber erstens laden, zweitens leicht verändern und drittens, das beste dran: Seamless, also ohne sichtbare Kanten auf beliebige Größe ziehen. Auch unterschiedliche Kanäle wie diffus (Farbe) oder bumpmap (Relief) lassen sich rendern.

Der eigentliche Filtergenerator funktioniert ähnlich wie ein Synthesizer durch zusammenschalten unterschiedlicher Rauschgeneratoren, Farbregler, etc.: Macht eine Menge Spaß, sein eigenes Material zu bauen. Oder eben vorhandenes zu verändern.

Letztlich bekommt man so Texturen geliefert, die nicht ohne weiteres zu fotografieren sind und sich vor allem auf jeden Gegenstand mappen lassen. Falls ihr jetzt glaubt dass die Jungs mich sponsorn: Tun sie nicht, aber allein die Existenz eines solchen Programms ist Gold wert! GuxxDu mal!
Zu besseren Erläuterung zeige ich mal dieses Beispiel einer Lokomotive mit und ohne FF-Textur. Die zusammengenieteten Metallplatten habe ich einfach in den Diffusionskanal eine c4d-Materials geladen und der langweiligen Plastikfarbe damit den look einer echten Maschine verpasst...




Kommentare
Ergebnisse
Cooole Kacke :)
Gaaarnicht übel...
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